„Weltwärts“-Freiwillige in der Dominikanischen Republik

Die "Weltwärts"-Freiwilligen der Organisation "Ecoselva" des Jahrgangs 2016 zu Gast in der Deutschen Botschaft Santo Domingo. Bild vergrößern Die "Weltwärts"-Freiwilligen der Organisation "Ecoselva" des Jahrgangs 2016 zu Gast in der Deutschen Botschaft Santo Domingo. (© Deutsche Botschaft Santo Domingo) Rund 25.000 Freiwillige sind seit dem Jahr 2008 mit dem Freiwilligenprogramm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgereist. Sie engagieren sich in Entwicklungsprojekten und nehmen Erfahrungen mit, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten.

Etwa 50 junge Menschen aus Deutschland absolvieren derzeit in der Dominikanischen Republik einen „Weltwärts“-Dienst. Kurz nach ihrer Ankunft wurden die Freiwilligen in der Deutschen Botschaft Santo Domingo willkommen geheißen. Sie werden für ein Jahr in verschiedenen Projekten - die meisten in ländlichen Gegenden – arbeiten und die dominikanische Kultur und das Land aus nächster Nähe kennenlernen. Durch die Entsendeorganisation „Ecoselva“ werden die Freiwilligen vor Ort betreut und schon in Deutschland auf ihren Auslandseinsatz vorbereitet. Die meisten Projekte sind im Bereich Umweltschutz, Umweltbildung und Agrarwirtschaft angesiedelt und haben jeweils eine lokale Partnerorganisation.

Die meisten „weltwärts“-Teilnehmer sind zwischen 18 und 24 Jahren alt und verbringen das Jahr in der Ferne bei einer dominikanischen Gastfamilie. Unterkunft und Verpflegung, Reisekosten, eine Auslandskrankenversicherung sowie ein Taschengeld werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gezahlt.

Afrikanische Schüler

Weltwärts - Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst

"Weltwärts" ist ein Lerndienst. Der Nord-Süd-Austausch und das gemeinsame interkulturelle Lernen stehen im Mittelpunkt. Die Freiwilligen sammeln Auslandserfahrungen und erwerben Sprachkenntnisse sowie persönliche Kompetenzen.