DAAD-Lektor Eschweiler in Santo Domingo

Die Informationsveranstaltungen stellten Studienmöglichkeiten in Deutschland vor. Bild vergrößern Die Informationsveranstaltungen stellten Studienmöglichkeiten in Deutschland vor. (© Deutsche Botschaft Santo Domingo) Studieren in Deutschland – Für viele junge Dominikaner ist das ein Traum. Ein Traum, der so unerreichbar jedoch gar nicht ist. Oft fehlt es einfach an den nötigen Informationen, Kontakten oder auch an Mut und Ausdauer, sich durch den „Dschungel“ der Möglichkeiten zu kämpfen, denn auch die Wahl kann bekanntlich eine Qual sein.

Jemand, der eine Schneise durch diesen „Dschungel“ schlagen kann, war in der vergangenen Woche zu Besuch in Santo Domingo: Michael Eschweiler vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Von San José in Costa Rica aus betreut Eschweiler Mittelamerika und die Karibik und versucht, Studierenden und Lehrenden Wege in das deutsche Universitätsssystem zu zeigen.

Eschweilers Besuch wurde intensiv von der Deutschen Botschaft in Santo Domingo vorbereitet und der Begrüßung durch Gabriele Weber, Geschäftsträgerin a.i. der Deutschen Botschaft in Santo Domingo, folgten Treffen mit den führenden Köpfen der hiesigen Universitätslandschaft. „Bei meinem Besuch wurden mir viele interessante Projekte vorgestellt, die bei einer entsprechenden Unterstützung von deutschen Hochschulen in zukünftsträchtigen Kooperationen münden können." Die Rektoren und Professoren hatten großes Interesse an einer Kooperation mit Deutschland.“ sagte der DAAD-Vertreter, der die Dominikanische Republik bereits zum zweiten Mal besuchte.

Während seines einwöchigen Aufenthalts sprach Eschweiler nicht nur mit zahlreichen Rektoren und Professoren der angesehensten Bildungseinrichungungen des Landes wie der Universidad Iberoamericana, der Pontificia Universidad Católica Madre y Maestra, der Universidad Autónoma de Santo Domingo, der Universidad Apec sowie dem Instituto Superior de Agricultura in Santiago de los Caballeros, sondern auch mit vielen Studierenden, für die der DAAD Informationsveranstaltungen über Studienmöglichkeiten, Lebensbedingungen und Stipendienmöglichkeiten in Deutschland anbot. „Die Studierenden hatten ein relativ klares Bild davon, was Deutschland sowohl kulturell als auch wissenschaftlich und wirtschaftlich ausmacht und konnten oft einen konkreten Zusammenhang zu ihren eigenen Zielen erkennen“, sagte Eschweiler nach einem Treffen an der Universität Apec in Santo Domingo.