32 Solarpanele für Dorf Los Pasos

Gabriele Weber, Geschäftsträgerin a.i., bei der symbolischen Scheckübergabe an Schatzmeisterin Elisa Duran García und die Vorsitzende Roque Sanchéz Bild vergrößern Gabriele Weber, Geschäftsträgerin a.i., bei der symbolischen Scheckübergabe an Schatzmeisterin Elisa Duran García und die Vorsitzende Roque Sanchéz (© Deutsche Botschaft Santo Domingo)

Extreme Armut ist vor allem in ländlichen Gebieten der Dominikanischen Republik nach wie vor ein großes Problem. Zusammen mit der Stiftung FECAJA (Federación Campesina Janico, Jarabacoa) setzt sich die Deutsche Botschaft für eine nachhaltige Armutsbekämpfung im Dorf Los Pasos, Jumunucu im Zentrum der Dominikanischen Republik ein. Bisher gibt es hier weder Anschluss an das Straßen- noch an das Stromnetz. Letzteres soll sich jetzt durch die Bereitstellung von über 16.000 Euro (920.655,60 DOP) für die Installation von 32 Solarpanelen ändern.

Die Solarpanelen werden das Leben und Arbeiten von über 200 Personen auch in den Abendstunden nach dem (in den Tropen) frühen Einbruch der Dunkelheit ermöglichen und stellen somit eine erhebliche Verbesserung der wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation dar. Außerdem werden sie den Anschluss kleinerer TV-Geräte oder Radios und somit die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen. Dies ermöglicht auch, dass Kinder abends ihre Hausaufgaben erledigen können und nicht dem Qualm und Brandrisiko der bisher zur Lichterzeugung genutzten Holzspalte ausgesetzt sind.

Als Dank für die Installation wird jede Begünstige Familie 10 Setzlinge pflanzen, wodurch sich der Beitrag zum Klimaschutz weiter erhöht.