Endlich Strom! - Deutsche Botschaft finanziert 30 Solarpanele

Die deutsche Botschafterin Victoria Zimmermann von Siefart mit Vertretern der Organisation “Nuestra Señora Fatima Inc.” Bild vergrößern Die deutsche Botschafterin Victoria Zimmermann von Siefart mit Vertretern der Organisation “Nuestra Señora Fatima Inc.” (© Deutsche Botschaft Santo Domingo) Verbreitete Armut ist in ländlichen Gebieten der Dominikanischen Republik ein großes Problem. Für eine nachhaltige Armutsbekämpfung setzt sich die Deutsche Botschaft zusammen mit dem Bauernverband „Nuestra Señora Fatima Inc.“ im Dorf Los Pinos, La Vega im Zentrum der Dominikanischen Republik ein.  Dort gibt es bislang weder Anschluss an das Straßen- noch an das Stromnetz. Dies soll sich jetzt durch die Förderung mit über 15.000 Euro (DOP 899.000) für die Installation von 30 Solarpanelen grundlegend ändern. Die begünstigten Familien wurden nach Kriterien der Dringlichkeit ausgewählt.

Zusätzlich sollen vom Verband Kurse zu den Themen über Gesundheit, Land-/Waldwirtschaft und die Pflege/Wartung der Solarpanele in Zusammenarbeit mit dem Gesundheits- und Bildungsministerium in Kleingruppen zu je 25 Personen organisiert werden.

Die Solarpanelen werden das Leben und Arbeiten von über 200 Personen auch und gerade in den Abendstunden nach dem (in den Tropen) frühen Einbruch der Dunkelheit vereinfachen.
Sie stellen somit eine erhebliche Verbesserung der wirtschaftlichen und allgemeinen Lebenssituation der Kommune dar. Außerdem werden sie den Anschluss kleinerer TV-Geräte oder Radios und somit eine breitere Teilnahme am öffentlichen Leben schaffen. Es können Ventilatoren genutzt werden, die unter anderem vor den von Mücken übertragenen Krankheiten Dengue und Chikungunya schützen. Eine wichtige Steigerung ist weiterhin, dass Kinder abends ihre Hausaufgaben erledigen können und nicht den schädlichen Dämpfen und dem Brandrisiko der bisher zur Lichterzeugung genutzten Holzspalte ausgesetzt sind.